Malwina

Geschmack
5.5 - 7.5
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Haltbarkeit
5.7 - 6.3
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Ertrag
5 - 6
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Größe
21 - 22
14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25
Reifezeit
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 24
  • 25
  • 26
  • 27
  • 28
  • 29
  • 30
  • 31
  • Juni 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
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  • 8
  • 9
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  • Juli 1
  • 2
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  • 23
  • 24
  • 23.06.2017 - 24.07.2017
    0% 50% 100% Erntemenge
    Farbe rot, glänzend
    Bemerkung sehr späte Sorte, selbstfruchtend
    – geschützte Sorte, Sorteninhaber: Peter Stoppel, Deutschland

    test-1Malwina ist die zurzeit späteste anbau­würdige Erdbeersorte, die im späten Reife­zeit­­­bereich in der Direktvermarktung einen neuen Standard gesetzt hat. Schon in normaler Kultur liegt der mittlere Erntezeitpunkt ca. 22 Tage nach Elsanta (ca. 12 Tage nach Florence). Strohverspätet reift sie erst ca. 34 Tage nach Elsanta!
    Malwina ist eine Kreuzung aus „Sofie“ x „Klon“ (Schimmelpfeng, Weihenstephan). Diese Kreuzung wurde 1998 von Peter Stoppel, Kressbronn, durchgeführt.
    Die Pflanze ist sehr robust und starkwüchsig mit dunkelgrünen, mittelgroßen glänzenden Blättern. Malwina blüht unter dem Laub und ist selbstfruchtbar.
    Sie ist Verticillium tolerant und eignet sich hervorragend für den Nachbau.
    Die Früchte sind groß, fest und mittelrot glänzend mit rotem Fruchtfleisch. Der Geschmack ist bei hell gepflückten Früchten (Großmarkt) gut, bei voll ausgereiften Früchten sehr gut.
    Malwina präsentiert sich vorzüglich in Korb oder Schale und erinnert durch ihr ausgeprägtes Aro­ma an „Erdbeeren aus Omas Garten“ (Kunden­zitat).
    Die Erträge von Malwina sind etwa 15 % niedriger als die von Elsanta (bei Stroh­ver­spätung ca. 20 % geringer). Der Anteil großer Früchte liegt bei 85 % (strohverspätet ca. 77 %). Der Anteil vermarktungsfähiger Klasse-I-Früchte ist daher höher als bei Elsanta.
    Die Pflückleistung ist ca. 15 % geringer (kurze Blüten­­stiele, starkes Laub).

    Eine ausreichende Stickstoffdüngung sollte nur in strohverspäteten Beständen erfolgen.
    Freilandbestände sollten je nach Klima und Boden sehr zurückhaltend gedüngt werden (zu starke Bestände führen zu einem deutlichen Rück­gang der Pflückleistung).
    Bei etwa 3 % der Früchte treten bei Malwina so genannte „verlaubte Infloreszenzen“ auf. Dies ist ein genetischer Defekt, der bei ca. einer Frucht pro Pflanze zum Auswachsen von Blättchen aus der Frucht führt.
    Malwina ist winterhart und relativ widerstands­fähig gegen Krankheiten. So ist sie Verticil­lium tolerant, Fruchtfäule unempfindlich und wird selten von Mehltau befallen.
    Malwina ist unempfindlich gegen Stark­regen und Sonnenbrand.

    Sehr wichtig ist eine Behand­lung gegen den Erdbeerblüten­stecher und Thripse!
    Bitte beachten Sie unsere aktuellen Hinweise:    
    Malwina Info

    Zusätzliche Informationen finden Sie in den Berichten aus Spargel & Erdbeerprofi

    Spargel & Erdbeerprofi (5/10)

    Spargel & Erdbeerprofi (5/09)

     

    Malwina_im_vergleich